• Katharina & Julius

Die letzten Wochen in Deutschland

Aktualisiert: 29. Juli 2019

Endlich ist es soweit - unsere Reise steht kurz bevor. Am 5. Juli werden wir von Frankfurt am Main nach Kambodscha abfliegen.


Was bisher geschah


Die letzten Monate waren von unzähligen Vorbereitungen für unsere Ausreise geprägt. Seit April wurden wir über unsere Spenden versorgt, um uns voll und ganz auf alle ToDos konzentrieren zu können.

Von April bis Ende Mai haben wir noch in Leipzig gewohnt und dort alles notwendige erledigt: sämtliche Ämtergänge, Wohnung auflösen, Klamotten für mehrere Jahre besorgt (was nicht einfach ist, wenn man das fair und sozial und günstig machen will - unsere Lösung: Second Hand), Arztbesuche etc. In dieser Zeit musste Julius auch noch eine wichtige Zertifikatsprüfung für seinen Beruf als Physiotherapeut ablegen.

Gerade die 2 letzten Wochen in Leipzig, Leben zwischen gepackten Kisten und Koffern, aussortieren, leben in halb leeren Räumen, emotionaler Aufgewühltheit und und und, haben wir den Abschied von unserem Zuhause in Leipzig, unseren Freunden und unserer Kirche sehr stark wahr genommen. Wir hatten eine tolle Abschiedsfeier, wo viele Freunde und Familienangehörige von uns da waren. Darauf folgte ein sehr emotionaler Gottesdienst, bei dem wir offiziell entsendet wurden. Wir danken an dieser Stelle unseren Freunden aus dem ICF Leipzig, dass ihr uns so toll geehrt habt und uns in allem unterstützt!!

Jakob und Charlotte, unsere Kinder, haben all das echt sehr gut mitgemacht. In einem Chaos zu leben und zu spüren, dass eine ordentliche Veränderung bevor steht kann für Kinder sehr aufwühlend sein. Jakob hat in den letzten beiden Wochen richtig realisiert, dass er in den kommenden Tagen Abschied von seinen Freunden nehmen muss und sie vorerst das letzte Mal für eine längere Zeit sehen wird.

Aber immer wieder freuen sich unsere Kids auf Kambodscha (Charlotte will immer ,,endlich nach Bodscha fliegen’’, Jakob freut sich auf die Schlangen und Frösche) und gerade darin erkennen wir, dass Gott uns und unsere Kinder versorgt.



Die Ruhe vor dem Sturm!?


Seit Ende Mai sind wir jetzt bei unseren Familien in der Oberlausitz und genießen nochmal die Zeit mit ihnen und unseren Freunden, die uns hier besuchen kommen. Auch hier gibt es noch ein paar Dinge für uns zu erledigen, aber es hält sich in Grenzen. Jetzt geht es vor allem um die Feinheiten.

Herausfordernd wird es nochmal, ob wir in unseren Gepäckstücken alles transportieren können. Wir werden mit 30kg Reisegepäck pro Person und 2 zusätzlichen Koffern auswandern! Alles andere werden wir uns in Kambodscha besorgen müssen.

Wir sind schon sehr gespannt auf unser Leben dort und können es auch nur erahnen wie es für uns wird. Aber wir freuen uns schon darauf!

Wir möchten uns hier auch nochmal ganz sehr bei allen bedanken, die an uns denken, für uns beten und uns finanziell durch einmalige oder kontinuierliche Spenden unterstützen!

Wir haben diesen Weg aufs Herz bekommen und sind Feuer und Flamme für das was auf uns wartet, aber wir wissen, dass wir das nur mit eurer Hilfe tun können! Damit habt ihr direkt Anteil an dem was wir in Kambodscha erleben und hoffentlich auch bewirken werden.

Danke für eure Unterstützung!

Wir freuen uns auch jederzeit über Nachrichten von euch. Ihr könnt uns sehr gern kontaktieren, wenn ihr uns nochmal persönlich erreichen möchtet.

Damit verabschieden wir uns fürs erste von euch. Der nächste Blogeintrag kommt dann wahrscheinlich aus Kambodscha.



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